Warum Karfreitag und Ostern es «in sich haben»

In meiner Tageszeitung fällt mir ein Kommentar auf. Eine Journalistin beschreibt, wie sie sich auf das alljährliche Osterfest vorbereiten, beziehungsweise das traditionelle Familienfest planen will. Eigentlich ist sie motiviert, wäre da nicht dieser Kulturschock in den Shoppingcentern – schon bald anfangs Jahr. Noch bevor Ostern überhaupt wirklich bevorsteht, ist einem aufgrund der frühzeitigen Über-Kommerzialisierung die Lust darauf bereits vergangen. So das Fazit der Journalistin. Damit steht sie vermutlich nicht alleine da.

Hintergründe: Unterdrückung, Hoffnung, Glaube

Karfreitag wird auch «Stiller» oder «Hoher» Freitag genannt. An diesem Tag wurde Jesus Christus gekreuzigt. So steht es in der Bibel, so wurde es über Generationen […]

Karfreitag: Bedeutung und Auswirkungen heute

Karfreitag gilt als einer der höchsten Feiertage für Christen. An diesem Tag ist Jesus Christus, der sich selbst als Sohn von Gott betitelt hat, gekreuzigt worden. Laut biblischem Bericht musste er diesen Leidensweg gehen, um die Schuld der Menschen zu tragen. Durch diesen Kreuzestod wurde es für Menschen wieder möglich, eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben. Doch was bedeutet Schuld, was bedeutet persönliche Beziehung zu Gott – und vor allem, was nützen uns die Geschehnisse von Karfreitag in der heutigen Zeit?

Karfreitag: Vergebung von Schuld, Grundlage [...]
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Teil 5: Bedeutung

Bedeutung von Karfreitag

Karfreitag= althochdeutsch kara, „Klage, Kummer, Trauer“ – Quelle: Wikipedia

Die Tage von Karfreitag bis Ostern gelten im Christentum als die höchsten Feiertage, weil sich mit deren Ereignissen die Aussagen des christlichen Glaubens erfüllen. In der Schöpfungsgeschichte wird berichtet, dass der Mensch es bevorzugte, lieber autonom zu leben, als von einem Gott abhängig zu sein und dessen Weisungen zu befolgen. Er wollte selber bestimmen, was gut und was schlecht ist und wandte sich bewusst von Gott ab. Damit verlor er Ursprung und Orientierung.

Was die Bibel Sünde nennt, bedeutet eigentlich nichts anderes als: «das […]