Teil 6: Bräuche

An Karfreitag essen Christen vielerorts Fisch. Der Fisch ist eines der ältesten Symbole, mit dem sich Christen zu erkennen geben. Das deutsche Wort «Fisch» heisst auf Griechisch «Ichthys». Das sind die Anfangsbuchstaben von «Iesos Christos Theou Yios Soter», was auf Deutsch: «Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter» bedeutet. Zudem ist es christliche Tradition, dass an Fastentagen generell auf Fleisch, welche als «Tiere des Himmels und der Erde» bezeichnet wurden, verzichtet wird. Und zur Erinnerung an Karfreitag essen Christen kein teures Fleisch und bevorzugen stattdessen Fisch, der nicht als Fleisch zählt und früher zudem billiger war.

Bräuche von Karfreitag

Teil 1: Der Friedensstifter

Karfreitag – ein Ereignis mit tragischem Ende, das eigentlich ein Anfang war …

Der Friedensstifter

«Das ganze Volk der Sawi (Neuguinea) war versammelt und alle waren still, ausser der Frau des Häuptlings. Sie schrie laut, als der Häuptling ihr das sechs Monate alte Baby aus den Armen nahm und es hoch in die Luft hielt. Dann trug er seinen Sohn zum Häuptling des feindlichen Stammes und übergab ihn seinem Feind. Ein Stammesmitglied erklärte, dass der Haenamstamm dem Baby einen neuen Namen geben und es als eines der ihren aufziehen würde. Nach beidseitiger Übereinkunft konnten so zwischen […]